Verband Bernischer Bienenzüchtervereine

Verband Bernischer Bienenzüchtervereine

1862 - 1962

Von Ernst Maibach


Erkenntnis und Praxis

Erstaunlich ist es, wie früh das Leben der Bienen im Dasein der Menschen eine Rolle spielte. Schon die ältesten Kulturvölker kannten die Biene und schätzten sie als Spenderin von Honig und Wachs. Ja, wir können mit Sicherheit annehmen, dass auch der vorgeschichtliche Mensch, von dessen Lebensepoche wir sonst so wenig wissen, in seinem Existenzkampf der Biene das abzugewinnen versuchte, was seinem Lebensunterhalt dienen konnte. Und wenn ihm auch damals der Bär die Beute streitig machte, so blieb doch endlich der Mensch, der Erfindungsreiche, dank seiner Werkzeuge Sieger in dieser Praxis des Raubes.

Die Erkenntnis aber, dass die vom Menschen hart bedrängte Kreatur nur dann regelmässig ausgenutzt werden kann, wenn man ihr das zur Erholung Notwendige belässt, führte nach und nach zur Praxis der Bewirtschaftung, die sich mit der Erforschung der biologischen Zusammenhänge immer mehr verfeinerte.

Verwunderlich ist es allerdings, dass dieses Wissen der Gelehrten gerade die Praxis der Bienenhaltung lange Zeit recht wenig beeinflusste, dass zum Beispiel die Bienenwohnungen und Erntemethoden durch viele Jahrhunderte fast die gleichen blieben. Es mag dies daher rühren, dass die Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung im Altertum und Mittelalter nur einem engen Kreis Auserwählter zugänglich waren und kaum hinausdrangen in den Alltag der Völker. Erst mit der Erfindung der Buchdruckkunst wurden die Erkenntnisse der Wissenschaft ins Volk hinausgetragen und wiesen der praktischen Bewirtschaftung neue Wege.


Von der Liebhaberei zum Wirtschaftszweig

Die Beschäftigung mit Bienen ist die Poesie in der Landwirtschaft, wird mit Recht verkündet. Wer aber nicht, wie der Bauer, mit der Vielfalt der Schöpfung täglich in Berührung steht, hat diese Poesie, diese Erfrischung des Gemütes, erst recht nötig. Aus den Werkstätten mit ihrem Lärm, der Gleichförmigkeit der Büroarbeit oder Enge der Studierstube, muss sich der Mensch hie und da lösen, um wiederum das Paradies zu finden, das ihm verloren ging. Die Bienen zeigen ihm den Weg.

Maurice Maeterlinck sagt: "Sie lenken seinen Sinn auf den heitern Junitag, sie öffnen ihm das Herz für den Zauber der schönen Jahreszeit, und alles, woran sie Anteil haben, verknüpft sich in der Vorstellung mit blauem Himmel, Blumensegen und Sommerlust. Sie sind die eigentliche Seele des Sommers, die Uhr der Stunden des Überflusses, der schnelle Flügel der aufsteigenden Düfte, der Geist und Sinn des strömenden Lichtes, das Lied der sich dehnenden, ruhenden Luft, und ihr Flug ist das sicherbare Wahrzeichen, die deutliche musikalische Note der tausend kleinen Freuden, die von der Wärme erzeugt sind und im Lichte leben. Sie lehren uns die zartesten Stimme der Natur verstehen, und wer sie einmal kennen und lieben gelernt hat, für den ist ein Sommer ohne Bienensummen so unglücklich und unvollkommen, wie ohne Blumen und ohne Vögel."

Von dieser Seite her betrachtet wird nun allerdings die Bienenzucht vom nüchternen Materialisten als reine Liebhaberei abgetan und volkswirtschaftlich kaum beachtet. Gar leicht wird übersehen, dass in der Volkswirtschaft nicht nur der verdienende, sondern auch der mitfühlende, das heisst, der ganze Mensch, zählt. Es gibt eben recht viele Dinge auf unserem Erdenrund, die wenig oder gar keine Zinsen abwerfen und dennoch als Glieder in der Kette der Schöpfung unendlich wichtiger sind, als die grösste menschliche Betriebsamkeit. Das Leben der Bienen ist in dieser Beziehung geradezu ein Schulbeispiel.

Der grosse volkswirtschaftliche Wert des Bienenvolkes liegt nicht in der Produktion von Honig und Wachs. Zehnmal wichtiger ist die unbeabsichtigte Nebenwirkung seiner Tätigkeit, die Befruchtung der Blüten und Blumen zur Sicherung der Obsternten und der Samengewinnung. Schädigen wir durch kurzsichtige Massnahmen die Lebensbedingungen der Bienenvölker, so zieht dies unweigerlich den Obstbau und die Samengewinnung in Mitleidenschaft. Im Zuge der scharfen Rationalisierung im Futterbau, der bedenkenlosen Absenkung des Grundwasserspiegels bei Meliorationen, der unnötigen Abholzung aller Hecken und Gebüsche, um angeblich Kulturland zu gewinnen, wird die Bienenweide erheblich verschlechtert und somit der Bienenbestand geschädigt. Das biologische Gleichgewicht ist in diesem Lebenskreis gefährdet und mahnt zum Aufsehen.

Welche Bedeutung der Tätigkeit der Biene als Blütenbefruchterin zukommt, haben wissenschaftliche Versuche einwandfrei festgestellt. Prof. D. Kobel, Dr. Zahnder und eine Reihe anderer Forscher haben unabhängig voneinander in vielen Versuchen herausgefunden, dass alle Kernobstsorten und die Süsskirschen nur mit sortenfremden Blütenstau befruchtet werden können. Da nun die Windbestäubung nach den neuesten Forschungen nicht in Frage kommt, bleibt nur noch die Übertragung des Blütenstaubes durch Insekten übrig, und hier leistet dann die Biene die Hauptarbeit, weil sie allein im Volksverband überwintert und zur Zeit der Obstblüten Flugbienen in verschwenderischer Zahl an der Arbeit sind. Aber auch bei den Selbstbefruchtern, zu denen einige Sorten der Sauerkirschen, der Pflaumen und Zwetschgen, die Gruppe der Pfirsiche und Aprikosen, die Quitten und das Beerenobst gehören, können die Erträge bis um das Zwanzigfache gesteigert werden, wenn sie starken Bienenbesuch erhalten.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass über 80% aller Obstarten und ungefähr 50% aller Kulturpflanzen auf die Bienen angewiesen sind.

Bedenken wir ferner, dass auf den Blüten des Wiesenfutters eine Hefenart lebt, die die Verdauungsvorgänge im Wiederkäuermagen stark beeinflusst, und die von den Bienen mit dem Blütenstaub zur Vermehrung weitergetragen wird, so dürfen wir füglich erklären, die Bienenzucht sei als sehr wertvoller Zweig unserer Landwirtschaft zu betrachten.

Nach vorsichtigen Schätzungen erreicht der jährliche Ertragswert aus der Tätigkeit der Bienen in der Honigproduktion durchschnittlich rund zwanzig Millionen Franken, in der Blütenbefruchtung aber bis zweihundert Millionen.


Umwälzungen in der Praxis der Bienenhaltung

Angeregt durch die Schriften von J.J. Rousseau (1712-1778) brach um die Mitte des 18. Jahrhunderts die Zeit der Aufklärung und geistigen Wiedergeburt an. In mächtigem Freiheitsdrang löste man sich aus den Fesseln und Schablonen veralteter Gewohnheiten und fand sich wieder zurück zum Urquell alles Lebens, zur Natur, zum Landleben. Es waren vorerst die intellektuellen Kreise, die von dieser Bewegung erfasst wurden. In der Literatur, in der Malerei, ja auch im Kunstgewerbe war die ländliche Idylle tonangebend. Im Kanton Bern waren es die gnädigen Herren, die sich darüber hinaus mit der praktischen Seite dieser Idylle, der Landwirtschaft, ernsthaft und realistisch denkend, beschäftigten. Auf ihren Gütern hoben sie die Dreifelderwirtschaft auf, führten neue Bewirtschaftungsmethoden ein und erprobten neue Werkzeuge und Maschinen, die die Arbeit des Bauern erleichtern und die Erträge steigern sollten. Es wurde Pionierarbeit geleistet. Die 1759 gegründete Ökonomische und Gemeinnützige Gesellschaft von Bern fasste alle diese Einzelbestrebungen zusammen und gab ihnen Richtung und Ziel.

Auch die Bienenhaltung wurde von diesem frischen Zug erfasst. Persönlichkeiten wie Frau Vicat geb. Courtet, der Ökonomische und Gemeinnützige Gesellschaft von Bern und Losanen, Mitglied, und Herr Niklaus Emanuel Tscharner, des grossen Raths und der Ökonomischen Gesellschaft zu Bern, Sekretär, machten sich mit praktischen Versuchen dran, die mittelalterlichen Methoden der Bienenpflege durch eine, der Eigenart des Bienenvolkes besser entsprechende Behandlung zu ersetzen. Frau Vicat baute sich einen gläsernen Beobachtungskasten und versuchte bei ihren Handierungen die Bienen mit Wasser, statt mit Rauch, zu beruhigen. Herr Tscharner baute ungefähr 15 cm hohe Untersatzringe für die Strohkörbe, von denen die Völker im Laufe des Sommers gewöhnlich zwei ausbauten, so dass man den Korb als Honigraum im Herbst wegnehmen konnte, ohne das Brutnest zu stören. Schliesslich aber setzte der blinde François Huber, Genf, mit seinen klassischen Forschungsergebnissen alle Erneuerungsbestrebungen in der Bienenhaltung die Krone auf. Er war es, der auf den genialen Gedanken kam, den unbeweglichen Wabenbau der Korbimkerei in bewegliche Einzelwaben aufzuteilen und diese in seiner "Rahmenbude" zum Mobilbau zu vereinigen, der erst die moderne Bienenzucht ermöglichte. Bekannt wurde die Neuerungen Hubers im Kanton Bern aber erst, als der Berner Patrizier, Herr G.E. von Morlot, vormals Mitglied des souveränen Raths der Stadt und Republik Bern, die Schriften Hubers ins Deutsche übersetzte, mit vielen eigenen Beobachtungen ergänzte und einen brauchbaren Kasten für den Mobilbau konstruierte. Sein Buch, das 1839 unter dem Titel "Die Bienenzucht theoretisch und praktisch, unter Berücksichtigung der verschiedenen Klimate" herauskam, enthält eine Fülle exakter Beobachtungen und praktischer Anregungen, die dem damaligen Stand der Bienenhaltung weit vorausgingen. Aber trotz dieser bahnbrechenden Vorschlägen blieb im Kanton und auch anderswo im Schweizerland die alte Korbimkerei vorläufig bestehe, und nur ein kleiner Bruchteil der Bienenhalter begann sich allmählich mit den Neuerungen zu befassen.

Zuerst waren es die beiden Freunde Peter Jakob, Lehrer in Fraubrunnen und Christian Bürki, Werkführer in der Zündkapselfabrik Liebefeld, die sich als praktische Bienenzüchter ernsthaft mit dem Problem des Mobilbaues beschäftigten.

Peter Jakob war vorerst eher zurückhaltende, abwägend und berechnend, denn für ihn war die Bienenzucht nicht eine Liebhaberei, sondern ein wichtiger Bestandteil seines Einkommens, denn sein Jahresgehalt als Lehrer betrug damals 100 alte Franken und später, ab 1836, waren es 150 Franken. Genau berechnete er die Kapitalaufwendungen und den möglichen Ertrag, um den wahrscheinlichen Gewinn oder Verlust zu ermitteln.

Christian Bürki betrachtete die Beschäftigung mit den Bienen mehr als ein erholsames Gegengewicht zu seiner Berufstätigkeit. In seiner Freizeit baute er einen Bienenkasten, dessen Innenmasse 62,5 cm Höhe, 54 cm Tiefe und 30 cm Breite betrugen und füllte ihn mit zwei übereinanderstehenden Wabenreihen. Die Waben waren 24 cm hoch und 30 cm breit und ihre Trägerleisten liefen in zwei Nutenpaaren der Kastenwände. Bürki wollte nur ein Wabenmass haben, das als Brut- oder Aufsetzwabe überall verwendet werden konnte.

Peter Jakob fand, die Brutwaben von 24 cm Höhe seien zu niedrig, um darauf die Völker ohne Gefahr überwintern zu können. Er machte sie 32 cm hoch und setzte darüber Honigwaben von 16 und 8 cm Höhe.

Als Christian Bürki 1864 starb, verbreitete Peter Jakob mit viel Geschick und Energie die Erfindung seines Freundes und baute sich einen Bienenpavillon mit 160 Bürkikasten, damals das grösste und schönste im Schweizerland. Es wurde zum Mekka der Imker, denn wer in der Bienenzucht etwas Tüchtiges leisten wollte, holte sich Rat bei Peter Jakob in Fraubrunnen.

Später verbesserte Pfarrer Jos. Jeker, Olten, den Bürkikasten, indem er die Brutwaben auf 36 cm erhöhte und zwei Honigaufsätze von je 12 cm Höhe verwendete. Dieser Bürki-Jeker-Kasten wurde dann zur gebräuchlichsten Bienenwohnung in der Schweiz, zum Schweizer Kasten.

Mit dem Übergang vom Stabilbau zum Mobilbau, vom Korb zum Kasten, eröffneten sich den eigentlichen Zuchtbestrebungen in der Imkerei ungeahnte Möglichkeiten. Zur Vermehrung des Völkerbestandes war man nicht mehr auf das Schwärmrn der Völker angewiesen. Man konnte Völker teilen, Königinnen wegnehmen, Königinnenzellen in Ablegern verwerten und den Honig ernten, ohne die Völker zu massakrieren.

Der Mobilbau wäre aber kaum so rasch populär geworden ohne die geniale Erfindung des würtembergischen Schreiners Mehring, der hölzerne Druckstöcke mit Zellanfängen herstellte und damit auf dünn ausgewalzte Wachsblätter die heute bekannten Mittelwände prägte. Diese Idee kam damals so überraschend, dass sie von allen prominenten Imkern kurzerhand abgelehnt wurde. Enttäuscht schenkte Mehring die Druckstöcke Herrn Prof. Menzel in Zürich, der sie an der schweizerischen Imkertagung 1861 in Olten an Peter Jakob weitergab. Dieser erkannte als erster sofort die umwälzende Bedeutung der Erfindung.

Vorerst stellte er diese Kunstwabenböden, wie er sie nannte, für den Bedarf auf dem eigenen Stand her, zeigte sie dann allen Besuchern, pries ihre Vorteile an den Imkerversammlungen und schickte sie sogar an die Weltausstellung 1867 in Paris, wo sie allerdings kaum beachtet wurden. Nach und nach fanden sie aber in der fortschrittlichen Bienenzucht unseres Landes immer mehr Anklang, und Peter Jakob wurde zum ersten Kunstwabenfabrikanten. Jährlich stellte er an die 20 000 Kunstwabenböden in 50-70 verschiedenen Formaten her. Den Arbeitsvorgang musste er in vielen Versuchen erst selber entwickeln und die Fabrikation mit den primitivsten Einrichtungen bewältigen. Sein Sohn Rudolf, der nach dem Tode des Vaters die Kunstwabenfabrikation kurze Zeit weiterführte, übergab diese dann an Jos. Baumeler in Schüpfheim.


Gründung des Vereins bernischer Bienenwirte und seine Entwicklung

Die rasch aufeinanderfolgenden Umwälzungen in der Imkerpraxis riefen nun aber auch einer planmässigen Schulung der Bienenzüchter. In Versammlungen und Kursen wurde das Neue vorgeführt und ausprobiert. Die Träger dieser ausgedehnten Bildungsarbeit konnten aber auf die Dauer nur die Imkervereine sein, ein Zusammenschluss der geradezu zum Bedürfnis wurde.

Am 1. September 1861 kamen fortschrittlich gesinnte Imker in Olten zusammen und gründeten den Verein schweizerischer Bienenwirthe. Es waren Männer, die in ihren Landesteilen die treibenden Kräfte darstellten. Aus dem Bernbiet waren anwesend: Peter Jakob, Fraubrunnen, G. Wenger, Lehrer, Bern, und David Matti, Direktor der Rütti, Zollikofen.

Schon damals besprachen sie die Gründung eines bernischen Vereins. Am 7. Oktober 1862 kamen sie bei G. Wenger in Bern zusammen, bildeten ein Initiativkomitee und verschickten eine Einladung zur ersten Versammlung vom 26. Oktober 1862 auf der Landwirtschaftlichen Schule Rütti. 21 Bienenzüchter fanden sich ein und beschlossen die Gründung des Vereins bernischer Bienenwirthe. Direktor David Matti wurde zum Präsidenten gewählt. Der Verein hatte vorerst nur einen losen Zusammenhang, den es bestanden noch keine Statuten.

1865 trat David Matti zurück, verblieb aber im Vorstand. Die Vereinsleitung übernahm Peter Jakob. 42 Imker waren damals angeschlossen. Der neue Präsident entfaltete eine energische Tätigkeit, entwarf Statuten und ein Arbeitsprogramm und liess sie in der Versammlung vom 6. November 1866 genehmigen. Der Vorstand wurde für 3 Jahr wie folgt gewählt:


Präsident:                  Peter Jakob, Fraubrunnen

Viezpräsident:            L. Gerster, V.D.M. Aebischlössli, Bern

Aktuar:                       G. Wenger, Lehrer, Bern

Kassier:                      Friedr. Ledermann, Vorsteher, Landorf

Beisitzer:                    David Matti, Direktor, Rütti


Was diese Pioniere der Bienenzucht, vor allem Peter Jakob, leisteten, nötigt uns Hochachtung ab. Sie fühlten sich als Träger einer Mission, die zu erfüllen, ihnen vaterländische Pflicht war. Der Verein hielt jährlich mindestens 3 Versammlungen ab, an denen jedesmal Fragen aus der Imkerpraxis mit beispielhafter Gründlichkeit erörtert und die in wilder Fülle angepriesenen Imkergerätschaften auf ihre Brauchbarkeit geprüft wurden. Man erwog sogar die Schaffung einer zentralen Prüfungs- und Vermittlungsstelle für Gerätschaften, doch scheiterte diese Gründung an den fehlenden Finanzen und dem kleinen, wenig aufnahmefähigen Absatzgebiet.

Unter der zielbewussten Führung von Peter Jakob gedieh der Verein und wurde zur stärksten Imkervereinigung unseres Landes. Eine Übersicht aus dem Jahre 1870 zählt 15 Kantonal- und Lokalvereine auf mit 882 Mitgliedern. Davon gehörten dem schweizerischen Verein 138 Imker an, während der bernischen Verein deren 166 zählte.

Interessant ist es, an Hand des damaligen Mitgliederverzeichnisses festzustellen, wie sich die Imker im Kanton Bern auf die verschiedenen Berufsgruppen verteilten. Landwirtschaft, Gewerbe, Handel und Industrie stellten 72,3% der Mitglieder, während 27,7% auf Pfarrer, Lehrer, Beamte, Ärzte und Juristen entfielen. Am stärksten vertreten war die Landwirtschaft mit 42,8%. Und doch war damals im Kanton Bern nur ein kleiner Teil der bäuerlichen Bienenhalter dem Verein angeschlossen. Bei einer amtlichen Betriebszählung hätte sich also ihr Anteil noch ganz erheblich vergrössert. Im Laufe der Jahrzehnte veränderte sich dieses Verhältnis nicht wesentlich, obschon die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe zurückging. Die kleine Gruppe der Lehrer und Pfarrer (15%) besorgte vor allem die administrative Arbeit und übernahm die theoretische und praktische Ausbildung der Bienenzüchter.

Die eidgenössischen Viehzählungen zeigen ferner, dass in bezug auf die Zahl der Bienenvölker stets eine gewisse Konstanz im Verhältnis zwischen dem eidgenössischen und bernischen Bestand vorhanden war. Es wurden gezählt:


Bienenvölker

Im JahrEidgenossenschaftKanton Bern%
1876177 79539 22622,0
1886207 37340 82119,6
1946326 78873 46422,4
1956298 28971 41623,9



In den Jahren nach 1946 ist der Völkerbestand ständig im Abnehmen begriffen, aber noch stärker ging die Zahl der Bienenbetriebe zurück. Vor allem betraf es diejenigen unter zehn Völkern. Diese Abnahme ist auf verschiedene Ursachen zurückzuführen, die untereinander in einem kausalen Zusammenhang stehen. Allmähliche Verschlechterung der Bienenweide durch die schon erwähnte Umstellung im Futterbau und zu rigorose Meliorationen, eine Reihe schlechter Honigjahre und infolgedessen ein Ausbleiben des Nachwuchses an Imkern.

Der Verein bernischer Bienenwirthe konnte aber auf die Dauer das grosse Gebiet, aus dem sich seine Mitglieder rekrutierten, nicht so intensiv betreuen, wie es für eine gründliche, alle Imker umfassende Ausbildung wünschbar gewesen wäre. So war es dann eine ganz natürliche Erscheinung, dass sich die Imker in lokalen Vereinigungen zusammenfanden, um die im engern Bezirke sich bietenden Möglichkeiten zu besprechen, praktische örtliche Erfahrungen auszutauschen und die Bienenzucht den lokalen Verhältnissen anzupassen. Wie in der übrigen Tierzucht, gibt es auch in der Bienenzucht keinen allgemeingültigen Leitfaden der Ausbildung, der für alle Gebiete verbindlich sein könnte.


Die Bienenzucht, die OGG und der Verband bernischer Bienenzüchter

Als eine Entscheidung von besonderer Tragweite darf der Eintritt des Vereins bernischer Bienenfreunde, wie er nunmehr genannt wurde, in die Oekonomische und gemeinnützige Gesellschaft des Kantons Bern im Jahre 1892 gewertet werden. Ihre breite Grundlage und das rege Interesse, das sie der Bienenzucht entgegenbrachte, gaben den Imkern Zuversicht und Freude, die grossen Aufgaben, die noch der Lösung harrten, frisch anzupacken. Noch im gleichen Jahre, vom 18. Bis 21. April, führte die Gesellschaft in Verbindung mit dem Vereinsvorstand einen Instruktionskurs für Kursleiter und Wanderlehrer durch und schuf so die Voraussetzung für eine Belebung des Bildungswesens in der Bienenzucht. Die OGG wurde zur treibenden Kraft. Im Jahre 1901 setzte sie eine besondere Subkommission für Bienenzucht ein, die aus Mitgliedern der Bienenzüchtervereine bestand. Als ihren Aufgabenbereich umschrieb sie die Schaffung, Subventionierung und Inspektion von Belegstationen, die Honigreklame und Hebung des Honigabsatzes und die Unterstützung von Standinspektionen. Es war die Zeit, in der Dr. U. Kramer seine Rassenzucht des Schweizer Imkers durchsetzte, wo man sich wieder der Stämme unserer Landrasse annahm und die schlimme Verbastardisierung durch Italiern und Krainer Bienen wieder einigermassen auszumerzen suchte. Erfreulich ist es, festzustellen, wie die Praxis der Rassenzucht in den seither verflossenen sechzig Jahren bis in die hinterste Talschaft unseres Kantons verbreitet wurde, wie sich überall Zuchtgruppen bildeten, die mit Umsicht und Ausdauer aus den an Klima und Vegetation gewöhnten lokalen Bienenstämme des Beste herauszuholen suchen.

Mit der Schaffung der Subkommission für Bienenzucht löste sich der Verein bernischer Bienenfreunde auf, weil diese nun seine Aufgaben übernahm. Gleichzeitig traten aber alle lokalen Vereine der OGG bei, und 1919 schlossen sich diese zum Verband Bernsicher Bienenzüchtervereine zusammen. Die Subkommission amtete von nun an zugleich als Vorstand des Verbandes, und durch diese Personalunion gestaltete sich die Zusammenarbeit noch enger. Das jeweils von der Subkommission aufgestellte Arbeitsprogramm für das Kurs- und Vortragswesen wurde schon 1905 in das allgemeine Tätigkeitsprogramm der OGG aufgenommen und die Veranstaltungen entsprechend honoriert. Das bedingte natürlich eine entsprechende Beitragspflicht, die gegenwärtig 25 Rappen pro Imker beträgt.

Der Verband bernischer Bienenzüchtervereine bezicht für seine Kasse ebenfalls 25 Rappen pro Vereinsmitglied. Aus diesen Beiträgen werden Belegstationsköniginnen mit 3 Franken subventioniert, Entschädigung bei kantonalen Tagungen, Ausstellungen und Kursleiterkursen sowie alle übrigen finanzielle Verpflichtungen, die die OGG nicht übernehmen kann, bestritten.

Am 7. Februar 1954 gab sich der Verband neue Satzungen, die diejenigen vom 8. Mai 1920 ersetzen. In diesen ist der Zweck des Verbandes wie folgt umschrieben:

  1. Freie Besprechung und Erledigung aller in das Gebiet der Bienenzucht und Bienenpflege einschlagenden Fragen.
  2. Veranstaltung von Lehrkursen.
  3. Anordnung von bienenwirtschaftlichen Ausstellungen.
  4. Abhalten von kantonalen Imkertagen.
  5. Honigreklame, Verwertung des Honigs und Kontrolle der festgesetzten Preise.
  6. Vertretung der Interesse des Verbandes gegenüber den kantonalen Behörden, der Oekonomischen und gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Bern sowie dem Verein deutschschweizerischer Bienenfreunde.

Denselben Aufgabenkreis umfasst auch die Subkommission für Bienenzucht der OGG, so dass mit vereinten Kräften dem gleichen Ziele zugestrebt wird.

Alle Vereinsmitglieder des bernischen Verbandes sind ohne weiteres auch Mitglieder des Vereins deutschschweizerischer Bienenfreunde, weil die Prämienzahlung der Imker  an die von Fritz Leuenberger im Jahre 1909 mit Bundeshilfe geschaffene obligatorische Faulbrutversicherung diese Mitgliedschaft nach sich zieht.

Durch die Veranstaltung von Imkertagen und die Beschickung von landwirtschaftlichen und gewerblichen Ausstellungen sucht der Verband das Interesse an der Bienenzucht stets wachzuhalten und durch die seit 1957 jährlich in der Gartenbauschule Oeschberg durchgeführten Kursleitertagungen das brauchbare Neue in der Praxis hinauszutragen in die Vereine.

Die Zahl der durch die Mitgliedschaft der Lokalvereine der OGG angeschlossenen Imker nahm rasch zu. 1892 waren es 408, im Jahre 1924 zählte man schon 19 Vereine mit 3754 Imkern und 1947 wurde der höchste Bestand mit 25 Vereinen und 7635 Imkern erreicht. Dann begann die rückläufige Bewegung, und 1960 waren es nur noch 5687 Bienenzüchter. Die Zahl der Vereine blieb gleich. Dieser Rückgang von 25,5% innert so wenig Jahren mahnt zum Aufsehen. Aufgabe des Verbandes wird es sein, den Ursachen dieser ungewöhnlichen Erscheinung alle Aufmerksamkeit zu schenken und geeignete Gegenmassnahmen zu ergreifen.


Die Bienenzeitung für die Schweiz

Die vielen Fragen, die durch die Umgestaltung der Imkerpraxis aufgeworfen wurden, konnten an den Vereinsversammlungen viel zu wenig gründlich beantwortet werden. Zudem wurde auf diese Weise nur ein kleiner Teil der Imker erfasst. Es fehlte eine Zeitschrift, die es ermöglichte, die neuen Erkenntnisse ausführlich darzulegen und der ganzen Imkerschaft zugänglich zu machen.

Von 1862-1864 wurde zwar die "Schweizerische Seidenbau- und Bienenzeitung" herausgegeben, in deren Spalten regelmässig Mitteilungen und Aufsätze über die Bienenzucht veröffentlicht wurden. Doch dieses Publikationsorgan ging ein, als man die Aussichtslosigkeit der Seidenraupenzucht nördlich der Alpen einsah und daher diesen Erwerbszweig fallen liess. 1865 und 1866 erschien die Schrift noch unter dem Titel "Schweizerische Bienenzeitung", musste aber aus Mangel an Abonnenten und Mitarbeitern Ende 1866 ihr Erscheinen einstellen. Damit waren auch die Imker ihres Sprechsaals beraubt. Was war zu tun? Der Verein schweizerischer Bienenwirthe wagte es nicht, eine eigene Zeitung zu gründen, weil er nicht an den Erfolgt glaubte.

In dieser kritischen Lage ergriff Peter Jakob mit geradezu ansteckendem Optimismus die Initiative. Im November 1868 wies er in einem Zirkular an alle Bienenfreunde des Schweizerlandes die Notwendigkeit einer Bienenzeitung für die Schweiz nach und forderte sie zum Abonnement und zur Mitarbeit auf. Mit C. Langlois, Burgdorf, schloss er einen Vertrag über den Druck und Verlag ab, und im Januar 1869 erschien die erste Nummer der "Bienenzeitung für die Schweiz". Als Herausgeber und Redaktor umriss Peter Jakob in einer Mitteilung an die Leser Zweck und Ziel der Zeitung wie folgt:

"Das Blatt bezweckt Hebung der vaterländischen Bienenkultur durch Belehrung in allen Richtungen der Bienenkunde, über die Produkte derselben, deren zweckmässigste Gewinnung, Verwendung und Verwertung, über den betreffenden Handel, über Statistik usw., und macht sich gleichzeitig zur Aufgabe, ein Bildungs- und Veredlungsmittel im Kreise seiner Leser zu sein."

Das war ein hohes Versprechen und brauchte Hingabe und Selbstvertrauen, es zu erfüllen. Spontan sicherten ihm seine Freunde im Vorstand und die namhaftesten Bienenzüchter des Schweizerlandes ihre Mitarbeit zu, und schon im ersten Jahre erreichte das Blatt eine Auflage von 500 Exemplaren. Man spürt schon aus den ersten Nummern die freudige Begeisterung, mit der wissenschaftliche und praktische Erkenntnisse dargelegt wurden, und Pfarrer K.J. Wetter, Krinau, sagte schon in seinem ersten Beitrag: "Nur durch Wahrheit und Gewissenhaftigkeit, nicht aber durch allerlei Schwindel und Humbug wird der Imkerei, wie jeder Kunst und Wissenschaft, gedient." Wer etwas Vernünftiges vorzubringen hatte, kam zu Wort und wurde als Mitarbeiter begrüsst. Merkwürdig, wie viele der aufgeworfenen Probleme von damals noch heute immer wieder diskutiert werden müssen. Schon zu jener Zeit beschäftigten die Rassenfrage, die Vermehrung durch Königinzucht, Bienenweide und Honigernte, Rentabilität der Bienenhaltung, Absatz der inländischen Produkte der Imkerei, die Überwinterung der Bienenvölker, ihre Fütterung, die Bienenkrankheiten und andere Fragen den besorgten Imker. Und wenn wir auch glauben, es heute in der wissenschaftlichen Forschung und Erkenntnis recht weit gebracht zu haben, so müssen wir anderseits doch feststellen, dass wir in der einfühlenden Praxis, im Umgang mit den Bienen, noch gar vielen Irrtümern unterworfen sind, weil wir immer wieder, als "Herrn der Schöpfung", recht täppisch in den rätselhaften Lebenskreis des Biens eingreifen.

Von den führenden Bienenzüchtern unseres Landes wurde damals die "Eichstädter Bienenzeitung", das Organ des Vereins deutscher Bienenwirthe, ziemlich häufig abonniert. Sie kostete aber 8 Franken und war nicht auf unsere Praxis zugeschnitten. Es ist daher begreiflich, dass die "Bienenzeitung für die Schweiz" mehr und mehr Boden gewann, weil sie unsern Verhältnissen besser diente und mit ihren 3 Franken Abonnementsgebühr den Charakter eines gemeinnützigen Unternehmens hatte.

Als Peter Jakob im Herbst 1878 im Alter von 62 Jahren starb, ging die "Bienenzeitung" in den Besitz des schweizerischen Vereins über, und Phil. Ritter, Fürsprecher in Biel, der spätere Bundesarchivar, wurde ihr Redaktor. Später ging die Schriftleitung an Pfarrer Jos. Jeker in Olten über, der sie auf 1. Januar 1893 an Lehrer Göldi-Braun in Altstätten übergab. Ab 1939 zeichnete Dr. O. Morgenthaler, der Leiter der Bienenabteilung Liebefeld, als verantwortlicher Redaktor. Auf ihn folgte 1952 Dr. Kurt Meier, Oberglatt, und heute besorgt Jakob Lutz, Ing.-Agr., Flawil, die umfangreiche Arbeit.

Auch Druck und Verlag der "Schweizerischen Bienenzeitung" wie die Monatsschrift heute heisst, wechselten einigemal. C. Langlois, Burgdorf, trat sie 1879 an die Buchdruckerei Krebs in Burgdorf ab und 1882 übernahm sie der Verlag Schwendimann in Solothurn. Nach diesem häufigen Wechsel fand sie 1886 sozusagen eine bleibende Heimat, als sie der Verlag H.R. Sauerländer in Aarau zu betreuen begann und heute noch betreut.

Die "Schweizerische Bienenzeitung" ist zu einem angesehenen Fachblatt von internationaler Geltung geworden, nicht zuletzt auch dank der vorzüglichen drucktechnischen Ausstattung durch den Verlag Sauerländer.


Die Rentabilität der Bienenzucht und die Verwertung der Produkte

Als Wirtschaftszweig gewann die Bienenzucht durch ihren direkten und ganz besonders den indirekten Ertrag mehr und mehr an Bedeutung. Kaufmännisches Denken fand auch in der Imkerei Eingang, prüfte ihren Aufwand, ermittelte den Ertrag und suchte nach der Rendite.

Der Aufwand für einen Bienenzuchtbetrieb kann sehr verschieden gestaltet werden, je nachdem man nur das praktische absolut Notwendige, oder darüber hinaus auch noch eine gewisse Repräsentation berücksichtigt. Wer sein Anlagekapital durch den Betrieb verzinsen und amortisieren will, wird sein Bienenhaus mit einfachen Mitteln aufstellen und einrichten. Wer aber über grosse Mittel verfügt und sein Bienenhaus gerne als Schmuckstück haben möchte, der darf nicht das ganze Anlagekapital in Berechnung ziehen, sondern muss einen Teil davon à fond perdu abschreiben. Unerlässlich sind in beiden Fällen einwandfreie Bienenkästen und ein Minimum an praktischen Werkzeugen. Wohl der wichtigste Posten ist aber das Bienenmaterial. Es ist aus der nächsten Umgebung zu beschaffen, am besten von einem befreundeten Bienenzüchter, der Rassenzucht treibt. Schliesslich ist auch der Arbeitsaufwand einzubeziehen, der natürlich von der Arbeitsweise des Imkers abhängig ist und sehr verschieden sein kann.

Der Ertrag eines Bienenbetriebes hängt vorerst vom Klima und der Güte des Trachtgebietes ab. Der richtige Standort ist eine wichtige Vorbedingung. Wohl fast ebenso wichtig ist aber die Arbeitsweise des Imkers, von der die Einsatzbereitschaft der Völker abhängig ist. Aber auch der beste Standort und die planmässigste Arbeit des Imkers können den Ertrag nicht sichern, wenn die momentane Witterung ungünstig ist. Soll die Ertragsberechnung ein richtiges Bild geben, so muss sie also immer ein Mittelwert sein aus einer längeren Reihe von Rechnungsjahren. In Berechnung kommen natürlich nur die direkten Erträge an Honig, Wachs, Schwärmen und verkauftem oder selbst verwertetem Zuchtmaterial.

Einen mehr ethischen Ertrag, der sicher auch nicht von der Hand zu weisen ist, führt Peter Jakob an, wenn er seinen jungen Kollegen sagt: "Während man sich mit den Bienen beschäftigt, hockt man nicht im Wirtshaus beim Kartenspiel und Bier, ist nicht auf jedem Tanzboden zu treffen, streicht nicht den Meitschine nach, spart also die Batzen und hat doch seine Kurzweil."

Eine ganze Reihe sorgfältig geführter Buchhaltungen über Bienenbetriebe zeigt, dass die Bienenhaltung rentiert und ganz besonders dort wertvoll ist, wo der Bienenzüchter als Landwirt auch den indirekten Ertrag durch die Blütenbefruchtung einbeziehen kann.

Der Honigabsatz litt immer unter der Konkurrenz der fremden Produkte, die trotz des hohen Einfuhrzolls 50% billiger abgegeben werden können als der inländische Honig. Der Wertausgleich liegt aber in der Qualität des einheimischen Produktes und der Garantie für seine Echtheit. Da wo der Konsument über die Vorzüge unseres Bienenhonigs orientiert wird, braucht uns der Honigabsatz keine Sorgen zu machen. Wenn wir aber nach einem guten Jahr einige volle Kessel beiseite stellen müssen, so ist das kein Unglück, denn im folgenden Jahr ist man sicher froh über diese Reserve.

Der Verkauf oder die Verwertung des anfallenden Wachses bietet keine Schwierigkeiten, da der grösste Teil von den Bienenbetrieben selber wieder verwendet wird.

Auch Schwärme und Zuchtprodukte sind meist leicht abzusetzen, wenn dies durch die Zuchtgruppen organisiert wird.


Dank und Ausblick

Die bernische Bienenzucht hatte das Glück, immer wieder führende Persönlichkeiten zu finden, die, als Förderer der Wissenschaft und Praxis, der Imkerei Weg und Ziel wiesen.


Quelle: Tätigkeitsbericht der Oekonomischen und gemeinnützigen Gesellschaft (OGG) des Kantons Bern 1961; Originaltext aus "Verband Bernischer Bienenzüchtervereine 1862 - 1962" von Ernst Maibach